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Kajuns und Kreolen

Zwei Begriffe, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben – und die gerne für alles Mögliche verwendet werden, selten aber richtig.

Das Wort „Cajun" ist eine Abkürzung des Wortes „Acadians". Das waren französischstämmige Flüchtlinge, die von den Briten aus dem heutigen Nova Scotia vertrieben wurden und sich in den Sümpfen Louisianas nieder ließen, wo ihre Nachfahren heute noch wohnen. Das Land rund um Lafayette heißt deswegen Cajun Country, das scharfe Essen Cajun Food, die regionale Polka-Walzer-Mixtur Cajun Music. Oder auch nur Cajun.

„Kreolen" dagegen wurden ursprünglich ausschließlich in den Kolonien geborene Nachfahren europäischer Eltern genannt. Im New Orleans des frühen 19.Jahrhunderts erweiterte sich diese ursprüngliche Bedeutung: Als Kreolen bezeichnete man von nun an auch die Abkömmlinge und Nachfahren aus Verbindungen zwischen europäischen Kolonisten und ehemaligen Sklaven aus Afrika. Kreole war man also beispielsweise, wenn man einen schottischen Vater und eine senegalesische Mutter hatte. Oder einen Großvater aus Gabun und eine Mutter aus Irland.