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French Quarter Festival | © Zack Smith Photography

Melting Pot der Kulturen

Franzosen, Spanier, Kongolesen, Haitianer, amerikanische Ureinwohner, Kreolen, Latinos, Sizilianer, Angloamerikaner und ein halbes Dutzend weiterer Nationen und Völker fanden sich in den höher gelegenen Regionen an den Ufern des Mississippi zusammen, um eine neue Identität, einen neuen Geist zu schaffen – einzigartig in der ganzen Welt. Man kann New Orleans als “multikulturell” bezeichnen, aber wir nennen es “Magie” und es ist eine Erfahrung, die man nicht verpassen sollte.

Deutsche in New Orleans

Knapp 90 Kilometer westlich von New Orleans findet ihr Lac des Allemands, Französisch für “See der Deutschen”. Die umliegende Gegend, die bis heute als deutsche Küste bekannt ist, gehörte zuerst einem schottischen Ökonomen namens John Law, der Arbeiter suchte, die ihm helfen sollten, sein Vermögen zu erwirtschaften. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts fand er Unterstützung im kriegsgeschüttelten Deutschland, insbesondere im Rheinland. Diejenigen deutschen Siedler, die die beschwerliche Überfahrt überlebten, sahen sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, den sumpfigen, eher ungeeigneten Boden urbar zu machen. Dank harter Arbeit erzielten sie bald Erfolge und brachten ihr deutsches Erbe in die lokale Kultur mit ein.

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Farbenfrohe Traditionen

Rote Bohnen und Reis am Montag. Jazz Beerdigungen. Babypuppen und Debütantenbälle. New Orleans ist eine Stadt mit Gewohnheiten, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu ehrwürdigen Traditionen entwickelt haben. Solche Dinge fangen klein an: eine Brass-Band, dies sich unter einer Überführung der Claiborne Avenue zu einer Musik-Session trifft, eine ehrfurchtslose Karnevals-Krewe, inspiriert von Star Wars, ein Treffpunkt in der Poland Avenue, an dem sich eine gute Idee zu einem ikonischen Sonntagabend entwickelt. Wie auch immer eine New-Orleans-Tradition geboren wird, sobald sie etabliert ist, wird sie geschätzt – etwas, dass man leidenschaftlich lieben kann und schützen muss. Entdeckt hier einige der ältesten und neuesten Rituale New Orleans’.

Second Lines

Eine Blaskapelle schmettert. Ein handverzierter Sonnenschirm dreht sich. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe hinter der Band weht Taschentücher im Takt der Trommel, ein Grand Marschall in schickem Anzug und munterem Hut führt den Weg an – aus dem Tanz heraus, im für die Second Lines so typischen „Buck Jump“-Stil, während er seinen gefiederten Fächer schwingt.

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Eine kulinarische Mischung

Die New Orleans Küche basiert auf einer Tradition, die von Paris bis Port-au-Prince und von Cádiz bis zum Kongo reicht. Es ist einer der Gründe, warum tausende von Reisenden die Stadt besuchen. Jeden Tag bereiten sich die mehr als 1.200 Restaurants in New Orleans darauf vor, ihre Gäste mit Begeisterung zu begrüßen. Sie löffeln den Gumbo, schwärzen den Rotbarsch, räuchern das Schweinefleisch, veredeln die Gerichte mit Respekt für die alten Aromen und heißen neue Trends willkommen.

Italienische Muffuletta

In New Orleans ist ein Sandwich nie nur ein Sandwich. Es dreht sich alles um das Fleisch in der berühmten Muffuletta von New Orleans. Oh, und um den Olivensalat. Und ja, das Brot ist auch wichtig. Das Fleisch in einer Muffuletta ist gepökeltes italienisches Fleisch – Schinken und Salami – gekrönt mit Provolone Käse. Das Oliven-Dressing besteht aus gehackten grünen und schwarzen Oliven mit Zwiebeln, Olivenöl und Gewürzen. Das alles wird serviert auf einem Sesambrötchen, selbstverständlich groß genug zum Teilen.

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Das Leben feiern

“Wir tanzen, auch wenn es kein Radio gibt. Wir trinken bei Beerdigungen. Wir reden zu viel und lachen zu laut und leben zu groß, und, offen gesagt, sind wir misstrauisch gegenüber anderen, die das nicht tun “, schrieb der lokale Autor Chris Rose.

Das ist alles wahr. Jedes bisschen. New Orleans ist eine Stadt, die gerne feiert. Mit Dutzenden von Festivals im Jahr, die alles von Popmusik und Po-Boys bis hin zu Tomaten und Tennessee Williams ehren, bietet die Stadt den Besuchern an jedem Wochenende eine Vielzahl an bunten Veranstaltungen. Viele sind kostenlos. Jeder ist willkommen. Schaut euch den Festivalkalender an und fangt an zu packen. Die Einladung steht – immer. New Orleans heißt jeden willkommen, eine unvergessliche Zeit zu verbringen.

Vielfältiges Nachtleben

New Orleans macht gerne die Nacht zum Tag. Die Stadt, die als Geburtsort des Jazz und des Cocktails bekannt ist und die alljährlich Mardi Gras beherbergt, kennt keine Müdigkeit. Die Musik ist zu jeder Tages- und Nachtzeit allgegenwärtig und ihr findet in New Orleans unzählige Gelegenheiten zu Live-Musik zu tanzen oder euch Shows anzusehen, sobald die Sonne untergegangen ist. Die Stadt wird nachts lebendig und folgt einem unvergleichlichen Rhythmus, der auch nach Sonnenaufgang unwiderstehlich ist.

 


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